Auswärtsreise nach MÜNCHENbuchsee

Aufgrund der langen Anreise ans Auswärtsspiel nach MÜNCHENbuchsee, könnte das Gefühl einer Europacupspiel-Anreise aufkommen und das soll der Grund sein, wieso dieses Spiel nicht als Gelegenheit die Tabellenführung zu ergreifen genannt wird, sondern wir sprechen gezielt und provokativ vom Europäischen Spiel. Passend zu dieser Sichtweise benennen wir MÜNCHENbuchsee als den kleinen Bruder vom grossen MÜNCHEN.

Erol Mürinho hatte seine Jungs im Training akribisch auf dieses Spiel vorbereitet und lies den Gegner beobachten. Die Rückmeldung der Späher ergab zwar keine Auffälligkeiten beim Gegner und die Strategie «flach spielen, hoch gewinnen» sollte auch hier zum Erfolg führen. Das mathematische Schachspiel des Starzampano sollte auch heute zum Erfolg führen, das bewährte 3-2-3-2 Punkt vor Strich, diese wurde heute ergänzt mit dem Torhüter Aschi alias Air Bözingen, der anstelle des verletzten Schneider durch den Sechzehnmeter Raum segelte.

 

So alles war angerichtet und Gloor der Geburtstags-Captain führte seine Mannen aufs Spielfeld, um sogleich die erste Niederlage in der Platzwahl einzufahren! Aufgrund dieses miesen Startes begann beim Taktikfuchs an der Seitenlinie das grosse Fingernägel kauen und umher tigern. Der Spielbeginn beruhigte die Nerven Mürinho’s nicht… MÜNCHENbuchsee nahm das Zepter in die Hand und lancierte zwei Mal Ihre rechte Seite, ohne Erfolg, die Streuung der Abschlüsse erinnerte an die ersten Schiessübungen in einer Rekrutenschule. Nach 15 Minuten musste die Heimmannschaft bereits einen Spielertausch vornehmen, Humpelbein verliess langsam das Feld, was Baer dazu animierte es seinem Gegenspieler gleich zu tun und sich austauschen zu lassen! Das Einwärmprogramm erwies sich als Mammutaufgabe und zollte seinen ersten Tribut. Die Blauweissen SlimFiter Segel tragenden Buschanger waren spielerisch die bessere Mannschaft, in den ersten 40 Minuten war man jedoch immer 10-20 cm zu ungenau und verpasste es vom Gegner zur Verfügung gestellte Räume zu nutzen. Die Heimmannschaft ihrerseits, erarbeitete sich auch sehr gute Abschlusspositionen, aber auch bei Ihnen hatte man das Gefühl, dass das Einwärmen zu intensiv gestaltet wurde. Und so ging es Leistungsgerecht in die Pause.

 

Der Champiüns League erfahrene Mürinho nahm sich seine Elf, zur Brust und zur Taktiktafel.

Und es schien, als seien seine Spieler entweder nicht aufnahmefähig oder zu wenig intelligent oder die Zeichnungen waren zu ungenau, es dauerte nämlich nur 5 Minuten ehe der Gastgeber die Führung erzielte! Buschang schüttelte sich und spielte weiter, akribisch mit kurzen Bällen nach vorne wo kaum gefährliche Chancen herausgespielt werden konnten. Bis Ferreira seine Schnelligkeit ausspielte und den Gegenspieler stehen lies wie ein altes Muli und danach den Pferdehuf auspackte und das Runde in das eckige hämmerte! 1:1 AUSGLEICH! Bözingen hatte nun das Spiel und den Gegner im Griff, Ali Baresi lies als letzter Mann kaum mehr Chancen zu und lancierte aus der sicheren Abwehr Angriff um Angriff. Der zum Aussenverteidiger umfunktionierte Ademi, wurde bei einem der Angriffsauslösungen lanciert und zog auf das Tor und machte was er immer machte aber diesmal mit deutlich mehr Anlauf! 1:2!!! UNGLAUBLICH, SPIEL GEDREHT!!! Die komplette Auswechselbank erhob sich und konnte sich kaum mehr beruhigen! MÜNCHENbuchsee zeigte sich geschockt und konnte kaum reagieren…und da war doch noch was! Genau, Gloor wollte sich noch selber zum Geburtstag beschenken und hämmerte einen Ball unhaltbar und mit brachialer Gewalt und Präzision einer Marschflugrakete ins Tor! 1:3!!! WAAAAAAHNSINN!!! Selbst der Gegner applaudierte und war froh, konnte der Torhüter diesem Ball noch ausweichen. Es fühlte sich so an, als wären die 3 Punkte bereits auf der Haben Seite und es wurde gemächlich und ein bisschen wahnsinnig, es wurde gedribbelt und gezaubert… ein Zauber, sollte sich als fauler Zauber zeigen und ging nach hinten los… anstelle des Kaninchen zog man ein MÜNCHENbuchsee Trikot aus dem Hut und tataaaa 2:3! Verdammt! Durch taktisches Schnürsenkel binden und südländischem Zeitspiel, konnte der Vorsprung über die Zeit gerettet werden! 2:3 AUSWÄRTSIEEEEEEG! 

 

Wir bedanken uns bei einem äusserst grosszügigen Gastgeber für das Auslassen von diversen Grosschancen genauso wie für die Fairness! Der Unterschied zwischen dem grossen MÜNCHEN und dem kleinen MÜNCHENbuchsee wurde auch anhand des ausgeschenkten Bieres deutlich, anstelle der Literkrüge wurden die 3.3dl Fläschchen ausgeschenkt, was sich auf die Anzahl Pinkelpausen auf der Rückreise wiederum positiv auswirken sollte!

Wer international noch dabei ist, hat natürlich auch einige englische Wochen und so freuen wir uns auf den Besuch des FC Täuffelen am nächsten Mittwoch auf dem Längfeld, eher weniger freuen wir uns darauf, dass innerhalb der nächsten vier Tage mit dem Auswärtsspielen in Radelfingen sowie Lengnau die Physische Verfassung auf das härteste geprüft wird! Es wird spannen zu sehen welche Muskeln dieser Internationalen Belastung standhalten.

#5 Kusi

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